Montag, 11. Januar 2010

Testblog für meine Dolls


Das waren einige der allerersten Puppen, die ich im Jahre - Schnee - gemacht habe und zu diesen Aufnahmen gibt es eine nette Geschichte, die ich vor Jahren in einer Art Gedicht zusammengefaßt habe:

Der Winter ist so schön wie nie
gleich tausend Sternchen funkeln sie -
Schneeflocken - Eiskristalle -
Drum schnell hinaus in die Natur -
im Tiefschnee ist noch keine Spur -
nur Sonnenschein und Helle.
Heut knips' ich meinen "Wintertraum"
am tiefverschneiten Waldessaum:
Dani und Gabrielle.....

SIE hat ein rotes Mäntlein an
ER trägt die Hosen wie ein Mann
und stapft mit festen Schritten -
Den Fuß tief in den Schnee gesteckt,
die Nase frech emporgereckt,
da muß man ihn nicht bitten.
Sie lächtelt sanft aus schwarzem Fell,
streckt dann das Stiefelbeinchen schnell
und setzt sich auf den Schlitten.


Na gut, WIR haben das getan,
weils keine Puppe selber kann.
Man muss sie arrangieren.
Irmgard und ich, wir machen das,
denn "Puppenspielen" bringt uns Spaß,
da läßt sich viel probieren.
Inzwischen gehen Herr und Hündchen
spazieren noch ein Viertelstündchen.
So ist das mit den Tieren.


Einmal von vorne, ihn ganz nah -
ja, das Profil kommt wunderbar -
und dann erst die Totale!
Der Mantel wird zurechtgezupft,
das Kleidchen ganz leicht angelupft
zum wiederholten Male.
Bald endet sie, die Viertelstunde.
Es naht der Herr sich mit dem Hunde,
nun sind wir wieder alle.

Der Hund sieht uns bereits von Ferne,
er wedelt, denn er hat uns gerne,
und fängt gleich an zu flitzen.
Doch plötzlich schaut er von uns weg
und sieht mit glücklich frohem Schreck
am Schlitten etwas sitzen.
'Sieh da - ein neues Enkelkind!'
So denkt er - und er rennt geschwind
um dieses Kind zu küssen.

Ja er springt hoch und küßt sie schnelle,
die süsse Puppen-Gabrielle,
er liebt so sehr die Kleinen.
Doch ach - was ist die Wange kalt!
Da friert die Zunge an alsbald -
verflixt, es ist zum Weinen!
Zum Rückzug setzt er an geschwind.
O bäh, das war ein Puppenkind!
Die sind nicht, was sie scheinen.


Schaut noch einmal hin und seht
wie das Hundchen rückwärts geht.
Es ist ihm ja so peinlich.
Und ich, ich weiß jetzt ganz gewiß
das Irren nicht nur - menschlich ist -
DAS denken wäre kleinlich.

Dazu gibt es irgendwo unter all meinen Bildern auch noch ein passendes Foto und ich bin sicher, irgendwann werde ich es finden..........







Kommentare:

  1. Herzlichen Glückwunsch zu Deinem neuen Blog, meine allerliebste Helena.

    Ich freue mich sehr, dass es nun einen weiteren Blog von Dir gibt. So komme ich in den Genuß Deiner wunderschönen Porzellanpuppen.

    Das Gedicht ist soooooo schön ... das werde ich bestimmt noch das eine und auch andere Mal lesen.

    Fühl Dich feste umärmelt.

    Lotti

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  2. Hach, wen seh ich da in meinem blog? Meine allerliebste Lotti! Danke, freu mich, daß Du das Gedichtchen magst. Ich hoffe, dass ich das "Beinahe-hundekuss"-Bildchen bald aufstöbere. Denn dies ist keine erfundene Geschichte, sondern wirklich genauso erlebt.
    Laß dich in den Arm nehmen
    Helena

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  3. Thomi was hast du da für kleine Schätze entstehen lassen.

    Freu mich schon auf ne menge Bilderchen deiner Porzellanpuppen.

    Das Gedicht ist ja allerliebst....und noch dazu selber gedichten.

    Liebe Grüße
    Mandy

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  4. Hallo, Mandy, schön, dass du auf dieses Blog gefunden hast. Freu mich. Dich hier zu sehen. Ja, die Porzellanpuppen, das ist schon eine große Liebe von mir, auch wenn ich zur Zeit fast nur ooak Elfen modelliere. Habe beim Bilder raussuchen wieder richtig Lust auf Porzellan bekommen. Es ist ein wunderschönes Material.
    Liebe Grüße
    Helena

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